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p(ART)izipation

Wie Kultur zur Stadtrettung beitragen kann – Interaktive Konzepte zur Bürger_innenbeteiligung in Stadt, Land und Kommune.

Im Hinblick auf das Thema Stadtentwicklung wirft die aktuelle Krise erneut Fragen auf. Doch bevor beantwortet werden kann, welche technologischen und soziologischen Innovationen unsere Lebensräume und unsere Zukunft gerechter und nachhaltig lebenswerter gestalten können, muss geklärt werden, wer sich daran wie beteiligen kann.

Infos

Konzept Dominik Breuer, Gunnar Seidel, Maria Isabel Hagen
Produktion Julia Opitz

Kooperation die-stadtretter.de

Infos als pdf (2,3MB)

Über das Projekt

Ob digital oder in der Präsenzversammlung – Kompetenz braucht Raum, um sich entfalten zu können, wobei der interaktive Charakter jeglicher Veranstaltung von maßgeblicher Wichtigkeit ist. Die Pandemie hat die Bedeutung des digitalen Lebensraums sogar noch einmal verschärft. Unter den Arbeitstiteln pARTizipation (Präsenzformate) und Touch Screen (digitale) Kommunikations- und Begegnungsplattform mit performativ-interaktiven Elementen) entwickelt das Brachland-Ensemble Konzepte, die sich mit der Identifikation mit der eigenen Kommune beschäftigen, (kommunal-)politische Vorgänge transparenter machen und neue Methoden der Bürger_innenbeteiligung kreieren.

In Kooperation mit den Landeszentralen für politische Bildung, zivilgesellschaftlichen Institutionen, sowie Gemeinden, Kommunen und Expert_innen aus Wirtschaft und Forschung entwickeln wir Tools und Möglichkeiten, wie Kultur zur Aktivierung von Bürger_innen-Engagement in der eigenen Kommune beitragen kann. Dabei verstehen wir Kooperation als gleichberechtigten Austausch von Expertise auf Augenhöhe. Dafür kreieren wir neben abendfüllenden Veranstaltungen auch digitale Begegnungsplattformen und interaktive Methoden, die von den Bürgerinnen und Kommunalvertreterinnen erlernt und weiterentwickelt werden können. Wir verstehen die coronabedingten Einschränkungen dabei als Chance und Herausforderung zugleich: Die Gesellschaft kann und muss sich zukunftsgerichtet neu erschaffen.

Die entstehenden Methoden sollen dabei eine dauerhafte Ergänzung zu bisherigen Interaktions-Formaten darstellen und den Weg bereiten für eine Fusion klassischer und digitaler Elemente. Im Folgenden einige Kurzkonzepte bisheriger Kooperationen, die sowohl als Präsenz- wie auch als Digital-Formate anwendbar sind.