Casting Culture

Casting Culture

Online Rollenspiel

Casting Culture entstand im Rahmen von "Touchscreen", einem vom Fonds Darstellende Künste geförderten Dachprojekt des Brachland-Ensemble, unter dem mehrere Formate digitaler Teilnahme entstanden. In Kooperation mit der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit thematisiert die interaktive Aufführung strukturelle Diskriminierungen und macht sie spielerisch erfahrbar.

Infos

Konzept Dominik Breuer
mit Mariann Yar, Hasan Tasgin, Dominik Breuer
Dramaturgie Gunnar Seidel
Produktion Julia Opitz
Beratung Johannes Uschalt (BLpB)

Kooperation Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit
Förderung Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR

Über das Projekt

Aufgrund eines kontroversen Werbespots und eines damit einhergehenden globalen Shitstorms entschließt sich der weiße, männliche, erbende, mächtige, aus einer Akademiker-Familie stammende, pfundsgesunde, privatversicherte, heterosexuelle, katholische, verheiratete und diplomierte Vorstandsvorsitzende Peter, den Auftrag eines ominösen Auftraggebers zu nutzen, um einen Spot zu produzieren, der das Image der Werbeagentur rehabilitieren soll. Divers, auf den Punkt, die eierlegende Wollmilchsau der Offenen-Gesellschafts-Message. Dazu soll nicht nur ein entsprechender Cast besetzt werden, sondern auch das Agentur-Team soll eine neue Führungsspitze erhalten. Eine Persönlichkeit, die für das neue Image der Firma steht und die neuen Prinzipen nicht nur durchsetzt, sondern auch lebt. Dafür wurden zehn Bewerber:innen ausgewählt, um ein mehrstufiges Bewerbungsverfahren zu durchlaufen. Alle bekommen die gleiche Chance. Denn Leistung soll zählen, nichts anderes. Mögen die Besseren gewinnen. Wäre da nur nicht dieses seltsame Gefühl in Peters Hinterkopf, dass irgendwas nicht stimmt.