revolution: alles wird gut!

Eine internationale Stückentwicklung über "praktische Possibilisten" und die Frage: Wer gibt in unserer Gesellschaft den Impuls, Dinge zum Guten zu ändern?

Eine Kooperation mit dem Theater Aachen, der Landeszentrale für politische Bildung NRW und mit der Tafelhalle im KunstKulturQuartier Nürnberg.

Gefördert vom Kulturreferat der Stadt Nürnberg, dem Hessischen Ministerium für Wissen schaft und Kunst, dem Kultur amt der Stadt Kassel, dem Kulturhaus Dock 4, der Zeitlehren Stiftung, der Sebastian-Cobler-Stiftung sowie der Doris-Wuppermann-Stiftung.

Das Projekt wird ideell unterstützt mit einem »Letter of Support« der Deutschen UNESCO Kommission.

"Es ist eine kalte, nüchterne Tatsache, dass die Welt ein besserer Ort wird. Es ist leicht, sich zynisch zur Welt zu stellen und zu behaupten, dass nichts besser werde. Glücklicherweise sagt die empirische Forschung das Gegenteil. Die Welt ist viel formbarer, als du denkst: Und sie wartet nur darauf, dass du sie in die richtige Form hämmerst."

Max Roser, Universität Oxford

alles wird gut!

Eine gewagte These angesichts der aktuellen Weltlage? Das Brachland-Ensemble geht ihr in einer weltweiten Recherche nach, auf der Suche nach Visionären und Vorbildern. Im Rahmen der dokumentarischen Inszenierung werden diese teils live – via Skype – auf die Bühne geschaltet.

Vieles, was uns selbstverständlich erscheint, war für unsere Großeltern eine ferne Utopie. Deutsche, die jetzt ins Rentenalter kommen gehören zur ersten Generation, die Frieden, Freiheit und Wohlstand als Dauerzustand kennen lernten. Dennoch bleiben wir scheinbar in die Apokalypse verliebt. Auf den Titelblättern war es immer fünf vor zwölf. „Bad news are good news“. Untersuchungen deuten darauf hin, dass es in der Welt der Nachrichten zunehmend zu einer „Verdunklung des publizistischen Ereignishorizontes“ gekommen ist. Soziale Medien tragen zur Entstehung regelrechter Alarm-Tsunamis bei. Kurz danach jedoch bricht die Empörungswelle, Vergessen setzt ein. Was bleibt, ist ein Gefühl der Unsicherheit und dass alles irgendwie schlimmer wird. Aber was, wenn das Panoramafenster, durch das ich zu schauen glaube, ein Schlüsselloch ist zu einer Welt, die viel besser ist, als das, was wir in den Medien sehen?

Presse

Das Brachland-Ensemble animiert zur Auseinandersetzung mit den Fragen ‚Was kann der Einzelne? Was muss man besitzen, um die Welt zu verbessern?
Quelle: WDR3 Kultur am Sonntag

Dominik Breuer und Gunnar Seidel vom Brachland- Ensemble stellen keine wirren Gutmensch-Behauptungen in den Raum, keine christlichen Hoffnungsschimmer in Aussicht, nein, sie suchten und fanden: das Gute, das in den vorabendlichen Bilderfluten der Gewalt keinen Platz finden. Poetisch, schrill, humorvoll, radikal unradikal – mit ihrem verspielt-rasanten dokumentarischen Stil verwandeln sie die Bühne in ein Kabine des Staunens, in ein wundersames Zoetrop, das von Empathie angetrieben wird und dessen Bilder von ansteckender Neugierde und Offenheit zeugen. Prädikat: wertvoll!
Quelle: Movie Online

In Kooperation mit dem Brachland-Ensemble, der Tafelhalle Nürnberg und der Landeszentrale für politische Bildung NRW bringt das Theater Aachen das Gute in der Welt auf die Bühne: mal dokumentarisch, mal spielerisch, mal experimentell-interaktiv, mit unzähligen Fakten, Zahlen und Beispielen im Gepäck- […] Ein Abend, der berührt, überrascht und inspiriert. Vor allem ist er voller Geschichten und Bilder, die man nicht so schnell vergisst.
Quelle: Klenkes Magazin