idole

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Dokumentarisches Schauspiel über Selbst- und Fremdbestimmung. Ausgezeichnet mit dem Preis "Junge Experten" bei den 25. Hessischen Theatertagen 2013 und eingeladen zum "EXPLOSIVE! - Internationales Festival für junges Theater".

IDOLE ...

... ist eine Inszenierung mit Menschen mit Behinderung sowie professionellen Schauspielern und einer Tänzerin. Das Brachland-Ensemble lässt mit Szenen aus dem Stück „Mädchen in Uniform“ die Strenge eines preußischen Internats auf die Fürsorge und das Vertrauen dieses integrativen Ensembles prallen und stellt sich selbst die Frage, welche Leitbilder und Idole es heute noch gibt.

Die Inszenierung IDOLE verbindet dramatische Szenen mit live-geführten Interviews sowie dokumentarischen, privaten Momenten und trägt so zu einem Verschwimmen von Fiktion und Realität bei.

arbeitsprozess

Mehr als der Begriff "Idol" stand anfangs nicht im Raum.

Wir konzentrierten die Arbeit zunächst ganz auf die Fähigkeiten und Eigenarten dieses integrativen Ensembles, um einander kennenzulernen und zu erforschen, was gemeinsam möglich ist. Theater wurde vermittelt, missachtet und hinterfragt.

Die Besonderheit lag und liegt weiterhin in dem Arbeitsprozess, der alle Beteiligten gleichwertig mit einbezieht. Die Ansprüche der TeilnehmerInnen, als auch die künstlerischen Ansprüche des Teams finden Berücksichtigung. So treffen sehr unterschiedliche Gedankenwelten aufeinander und ergeben unerwartete Synthesen.

fotos

 
 
 

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Mädchen in Uniform

Inhalt: Manuela von Meinhardis wird nach dem Tod der Mutter auf ein streng geführtes Internat geschickt. Sie hat Schwierigkeiten, sich den Verhältnissen anzupassen. Wärme und Verständnis gehen allein von Fräulein von Bernburg aus, in die Manuela sich verliebt. Als Manuela nach einer erfolgreichen Schultheateraufführung öffentlich und angetrunken erklärt, wie lieb sie die Lehrerin hat, kommt es zum Eklat. Die Oberin droht Fräulein von Bernburg mit Entlassung, Manuela wird in ein Isolierzimmer gesperrt und versucht sich vom Treppenabsatz in den Tod zu stürzen.

Die Szenen, frei nach "Mädchen in Uniform", werden innerhalb der Inszenierung IDOLE nur bruchstückhaft verwendet und ergänzen die durch Improvisation gefundenen Elemente durch dramatische Szenen. Es greift Gedanken über Freiheit, Selbstbestimmung und menschlicher Nähe statt Abgrenzung auf

Fiktion und Realität

Das szenische Material aus "Mädchen in Uniform", das als eine Art offene Probe mit allen Beteiligten gezeigt wird, steht neben Interviews, Tanz, dokumentarischen Settings und anderen "Bühnensituationen". Die verschiedenen Ebenen lassen Fiktion und Realität verschwimmen. Neben privaten, dokumentarischen Momenten erscheinen gespielte Szenen, Chaos neben Ordnung, die preußische Strenge in "Mädchen in Uniform" neben einem heutigen, offenen und verständnisvollen Umgang.

Die Inszenierung greift somit Mittel des Schauspiels und des Tanzes, der Performance als auch der Dokumentation auf und lässt diese ineinander fließen.

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Die Lebenshilfe Region Kassel ...

... ist der Betrieb eines professionellen und gemeinnützigen Sozial-Dienstleisters der Lebenshilfe in der Region Kassel für: 

  •   Menschen mit Behinderung,
  •   Menschen, die von einer Behinderung bedroht sind,
  •   und deren Angehörige,
  •   aller Altersstufen.

 

Die gemeinnützige GmbH richtet daher ihr Leistungsangebot lebenslaufbegleitend und personenzentriert aus. Der Schwerpunkt der Angebote liegt dabei auf ambulanter Hilfe und individualisierten Teilhabe-Angeboten zur Ermöglichung eines selbstbestimmten Lebens.

www.lebenshilfe-rks.de