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Das Projekt findet draußen statt.
Und auch nicht im Theater.
Draußen auf der Straße.
Das nennt man den öffentlichen Raum.
Es geht um Erinnerung.
Es geht um das Leben von jüdischen Menschen.
Das Projekt spielt in Hamburg.
Das Video ist von Jonas Nellissen.
In Hamburg gibt es viele Denkmäler.
Diese Denkmäler erinnern an jüdische Menschen.
Jüdisch nennt man eine Religion.
Religion ist wenn jemand an Gott glaubt.
Es gibt verschiedene Religionen.
Das Judentum ist eine davon.
Viele Denkmäler sind alt.
Manche sind beschädigt.
Manche sind schwer zu finden.
Das Projekt fragt:
Wie wollen wir erinnern?
Reichen alte Denkmäler aus?
Das Projekt zeigt 12 besondere Denkmäler.
Ein Denkmal erinnert an die Vergangenheit.
An die Menschen und was sie getan haben.
Auch an Menschen, denen es nicht gut ging.
Ein Denkmal ist für uns gemacht,
damit wir darüber nachdenken.
Wir sollen aus den Fehlern von anderen lernen.
Fehler, die Menschen gemacht haben,
die jetzt schon tot sind.
Denkmal kann man sich so gut merken:
Denk mal nach.
In dem Kunst-Projekt geht es um jüdische Menschen.
Es geht um Erinnerungen.
Es geht um Denkmäler,
um die sich keiner kümmert.
Das Projekt fragt:
Wieso erinnern wir uns?
Warum gibt es Denkmäler überhaupt?
Die Künstler machen die Denkmäler sauber.
Sie sprechen dabei über Erinnerungen.
Sie sprechen über die Gegenwart.
Andere Menschen schauen ihnen dabei zu.
Danach sprechen sie gemeinsam.
Das ist Kunst.
Das nennt man eine Performance.
Das Team arbeitet seit dem Jahr 2020 an dem Projekt.
Sie arbeiten mit jüdischen Menschen zusammen.
Am Ende gibt es eine große Aufführung.
Sie findet im Lichthof Theater in Hamburg statt.
Diese Aufführung zeigt das ganze Projekt.
Von Anfang bis Ende.
Zum Beispiel:
Ideen, die funktioniert haben.
Ideen, die verworfen wurden.
Schwierige Gespräche.
Und viele Fragen über Erinnerung.
Das Konzept und die Regie machte
Maria Isabel Hagen.
Ein weiteres Konzept machte
Christopher-Felix Hahn.
Viele Künstler und Künstlerinnen wirkten mit.
Zum Beispiel aus Tanz, Malerei und Video.
Die Dramaturgie machte Gunnar Seidel.
Die Produktion machte Julia Opitz.
Das Projekt entstand mit Partnern.
Zum Beispiel mit dem
Lichthof Theater Hamburg.
Das Projekt bekam Unterstützung und Fördergeld.
Zum Beispiel von Kultur-Stiftungen
und von öffentlichen Stellen in Hamburg.
Die Fotos sind von Dennis Mundkowski.