Manie

MANIE

Es gibt eine Performance.
Sie spielt in einem Aufzug.

Das Stück heißt: MANIE.
Es ist eine Solo-Performance.
Das heißt:
Eine Person spielt allein.

Das Stück findet in einem Aufzug statt.
Es geht um Nähe.
Und um Grenzen zwischen Menschen.


Worum geht es grob?

Das Publikum steht mit der Schauspielerin
in einem kleinen Raum.
Der Raum ist sehr eng.

Die Nähe ist ungewohnt.
Normalerweise hat jeder mehr Platz.
Hier ist wenig Platz.

Das Stück zeigt:
Nähe kann spannend sein.
Nähe kann aber auch zu viel sein.


Worum geht es genau?

Die Schauspielerin heißt Irina Ries.
Sie steht mit dem Publikum im Aufzug.

Sie erzählt aus ihrem Leben.
Sie erzählt kleine Geschichten.
Sie erzählt Gedanken.
Manches ist lustig.
Manches ist seltsam.

Sie spricht über ihren Körper.
Sie spricht über Gefühle.
Sie spricht direkt zum Publikum.

Der enge Raum macht alles größer.
Bewegungen wirken größer.
Worte wirken stärker.
Weil alles so nah ist.

So erleben die Zuschauer und Zuschauerinnen:
Wie sich Nähe anfühlt.
Wie sich Grenzen anfühlen.
Wenn etwas zu nah ist.


Die Premiere war im Jahr 2013.
Der Ort war Gießen.

Das Konzept und die Regie machte
Maria Isabel Hagen.

Auf der Bühne stand
Irina Ries.