Lebensläufer

lebensläufer

Das Projekt heißt: Lebensläufer.
Es ist eine Ausstellung und Szenische Lesung.

Szenische Lesung heißt:
Es wird etwas vorgelesen.
Auf der Bühne.
Als Rollenspiel.

Menschen begegnen sich.
Sie erzählen von Flucht.


Worum geht es grob?

Junge geflüchtete Menschen treffen ältere Menschen.

Die jungen Geflüchteten sind neu in Deutschland.
Die älteren Menschen kommen aus Deutschland.
Auch sie mussten fliehen.
Früher als sie jung waren.

Die Menschen lernen sich kennen.
Sie hören einander zu.
Sie zeigen Respekt füreinander.

Das Projekt zeigt:
Flucht gehört zu vielen Lebens-Geschichten.


Worum geht es genau?

Das Projekt begann im Jahr 2016.
Damals kamen viele Menschen nach Deutschland.

Junge Geflüchtete aus der Region
trafen deutsche Senioren und Seniorinnen
Diese älteren Menschen waren früher selbst auf der Flucht.
Zum Beispiel im Zweiten Weltkrieg.
Oder aus der DDR.

DDR ist eine Abkürzung.
Sie steht für ein Land:
Früher war Deutschland geteilt.
Der eine Teil hieß:
Deutsche-Demokratische Republik.
Der andere Teil hieß:
Bundes-Republik Deutschland.
Heute sind beide Staaten wieder eins.

Junge und alte Menschen schrieben sich Briefe.
So entstanden Kontakte.
So entstand Vertrauen.

Eine Fotografin begleitete das Projekt.
Sie machte Fotos von den Begegnungen.
Am Ende gab es eine Ausstellung.
Und eine Lesung mit Szenen.
Die Öffentlichkeit konnte alles sehen.

Das Projekt zeigt auch:
Gute Ideen sind nicht immer einfach.
Manchmal gibt es Missverständnisse.
Manchmal gibt es Ablehnung.

Aber es gibt auch Gemeinsamkeiten.
Mehr, als viele denken.


Die Premiere war im Jahr 2017.

Das Konzept machten
Dominik Breuer,
Eric Rentmeister
und Claudia Sowa.

Das Projekt entstand mit Theatern
aus Remscheid und Leverkusen.

Es bekam Unterstützung
von vielen Stiftungen und Einrichtungen.
Das Projekt wurde für einen Preis nominiert.

Fotos

Die Fotos sind von Claudia Dilay Hauf
und dem Brachland-Ensemble.