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Das Projekt heißt: Ready for Boarding.
Es ist ein Live-Hörspiel.
Ein Hörspiel heißt:
Man hört Stimmen und Geräusche.
Die Geschichte ist echt.
Das Projekt geht um Menschenrechte.
Es geht um Freiheit.
Es geht auch um Gewalt.
Es geht auch um den Staat.
Das Projekt zeigt:
Was passiert,
wenn ein Staat Angst hat.
Das Projekt blickt zurück auf den
11. September 2001.
An diesem Tag ist was Schlimmes passiert
in den USA.
U. S. A. ist englisch und heißt:
United States of America.
Auf Deutsch heißt das:
die Vereinigten Staaten von Amerika.
Man sagt auch einfach nur: Amerika.
Nach dem 11. September änderte sich vieles.
Die Regierung der USA nahm Menschen fest.
Die Menschen kam direkt ins Gefängnis.
Ohne einen Richter.
Manche Menschen wurden gefoltert.
Folter heißt:
Man tut Menschen weh.
Ihrem Körper und ihrem Geist.
Das ist verboten.
Ein offizieller Bericht
hielt diese Verbrechen fest.
Der Bericht handelte vom Geheimdienst CIA.
Der C. I. A. ist ein Geheimdienst der USA.
Dieser Bericht ist die Grundlage
für das Hörspiel.
Drei Sprecher und Sprecherinnen
lesen und spielen den Text.
Mit wenigen Dingen auf der Bühne.
So kann das Publikum die Texte besser verstehen.
Das Publikum soll zuhören.
Und nachdenken.
Die erste Aufführung war im Jahr 2016.
Der Ort war Kassel.
Text und Regie machte Dominik Breuer.
Die Dramaturgie machte Gunnar Seidel.
Das Projekt entstand
in Zusammenarbeit mit Amnesty International.
Es wurde von Städten und Stiftungen unterstützt.
Das Projekt erhielt einen Preis
bei den Hessischen Theatertagen 2017.
Die Fotos sind von Olga Holzschuh.