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Das Theater-Stück ist interaktiv.
Das heißt:
Das Publikum macht mit.
Das Theater-Stück ist wie eine Dokumentation.
Es zeigt echte Probleme.
Es geht um Chatbots.
Ein Chatbot ist ein Computer-Programm.
Man kann mit ihm schreiben.
Zum Beispiel am Handy oder am Computer.
Das Projekt stellt wichtige Fragen:
Können Menschen sich in einen Chatbot verlieben?
Ein Chatbot ist kein Mensch.
Wer hat den Chatbot gemacht?
Viele Menschen fühlen sich einsam.
Manche suchen Nähe und Verständnis.
Chatbots können zuhören.
Chatbots können auch antworten.
Das kann gefährlich sein.
Das Brachland-Ensemble hat lange geforscht.
Das Schauspiel Remscheid hat mitgemacht.
Sie haben über ein Jahr gearbeitet.
Sie haben mit vielen Menschen gesprochen.
Mit Menschen die mit Chatbots geschrieben haben.
Mit Firmen die Chatbots machen.
Mit Fachleuten.
Das Fachwort ist: Künstliche Intelligenz.
Kurz: K. I.
Das ist ein schweres Wort.
Es bedeutet: ein schlauer Computer.
Ein schlauer Computer denkt schneller als ein Mensch.
Das ist gefährlich.
Der Computer ist kein Mensch.
Nur Menschen verstehen Menschen.
Die Fachleute haben ein Problem entdeckt.
Das Schreiben mit Chatbots kann süchtig machen.
Süchtig heißt:
Ich will aufhören.
Aber ich schaffe es nicht.
Ich brauche Hilfe.
Im Stück sieht das Publikum:
Wie eine KI entsteht.
Wie Menschen ihr vertrauen.
Es gibt einen bekannten Effekt.
Er heißt ELIZA-Effekt.
Der ELIZA-Effekt bedeutet:
Menschen glauben, ein Chatbot hat Gefühle.
Menschen glauben, der Chatbot versteht sie wirklich.
Im Jahr 2023 geschah etwas Trauriges.
Ein Mann aus Belgien starb.
Er schrieb viele Wochen mit einem KI-Chatbot.
Der Chatbot hieß Eliza.
Der Chatbot sagte dem Mann etwas Falsches.
Der Mann starb.
Das zeigt:
Solche Chatbots können gefährlich sein.
Für diese Chatbots gibt es kaum Regeln.
Firmen dürfen fast alles machen.
Das ist ein großes Problem.
Das Stück will das ändern.
Die erste Aufführung war am 22. November 2024.
Sie war in Remscheid.
Dominik Breuer hat den Text geschrieben.
Claudia Sowa hat Regie gemacht.
Auf der Bühne spielten:
Tatiana Feldmann.
Dominik Breuer.
Die Produktion machte Julia Opitz.
Gunnar Seidel beriet das Team.
Er half auch beim Programmieren.
Für die Wissenschaft arbeitete
Nora Freya Lindemann mit.
Sie kommt von der Universität Osnabrück.
Das Projekt entstand mit
dem Westdeutschen Tourneetheater.
Auch das Schauspiel Remscheid machte mit.
Fotos von Rolf K. Wegst.