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Das Stück heißt: Diktat.
Es ist eine Performance.
Es geht um Befehle.
Und um Gehorchen.
Gehorchen heißt:
Man hört zu.
Und tut was einem gesagt wird.
Es geht um Macht im Alltag.
Das Stück zeigt:
Viele Menschen bekommen jeden Tag Anweisungen.
Mach dies.
Mach das.
Zum Beispiel zu Hause.
Oder in der Schule.
Oder bei der Arbeit.
Das Stück fragt:
Warum gehorchen wir?
Warum machen wir mit?
Die Künstler haben gesammelt.
Und viel aufgeschrieben.
Zum Beispiel:
Anweisungen.
Regeln.
Befehle.
Zum Beispiel:
Aus der Kindheit.
Aus der Schule.
Aus dem Internet.
Die Schauspieler und Schauspielerinnen
spielen ein einfaches Spiel.
Auf der Bühne.
Eine Person gibt Befehle.
Eine andere Person führt sie aus.
Dann andersrum.
Später verändert sich das Spiel.
Dann bestimmt das Publikum mit.
Das Publikum entscheidet:
Wer gehorcht wem?
Und wie lange ist jeder dran?
So erleben die Zuschauer und Zuschauerinnen:
Wie sich Macht anfühlt.
Wie sich Gehorchen anfühlt.
Das Stück zeigt auch:
Worte haben Macht.
Macht über andere Menschen.
Entscheidungen haben Folgen.
Es geht um Werte.
Und um Menschen-Rechte.
Und um die Frage:
Wie nah sind sich Demokratie und Diktatur?
Demokratie heißt:
Alle haben Macht.
Alle bestimmen alles.
Diktatur heißt:
Nur einer hat Macht.
Einer bestimmt alles.
Die erste Aufführung war im Jahr 2014.
Der Ort war Kassel.
Das Konzept und die Regie machten
Gunnar Seidel
und Dominik Breuer.
Mehrere Performer und Performerinnen
wirkten mit.
Das Projekt wurde unterstützt
von der Stadt Kassel
und vom Land Hessen.
Die Fotos sind vom Brachland-Ensemble.