Humanotop

Humanotop

Interaktives Schauspiel und Audiowalk

In Kooperation mit dem Theater Aachen und der RWTH Aachen behauptet das Brachland-Ensemble ein Zukunftshologram, dass basierend auf wissenschaftlichen Daten, durch Live-Erhebungen, Spielanordnungen und mit szenischen Fragmenten die Zuschauer:innen in die Lage versetzt, ihre Gegenwart als vergangen zu betrachten, um Ideen für die Zukunft zu entdecken.

Team-Teaser

Infos

Uraufführung 17. Juni 2022
Konzept, Regie Dominik Breuer
Dramaturgie Inge Zeppenfeld, Gunnar Seidel
Wissenschaftliche Beratung Prof. Dr.-Ing. Achim Kampker (RWTH Aachen), Morgane de Toeuf (Université Libre de Bruxelles, Armin Küchler (M.A.) FH Münster
Produktion Julia Opitz
Bühne und Kostüm Maria Pfeiffer
Sounddesign Jan Pfitzer
Audience Development Peer Stark

In Kooperation mit dem Theater Aachen, der RWTH Aachen, der Bürgerstiftung Lebensraum Aachen, dem Kulturamt Solingen, der Demokratiewerkstatt /Nell-Breuning-Haus Stolberg, der FH Münster, Baukultur NRW und dem Institut für Demokratiepädagogik Eupen (Belgien)

Förderungen Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Fonds Soziokultur, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, RKP – Regionales Kultur Programm NRW

Recherche "Humanotop Avantis" & Innenstadt Aachen

Fotos: Gunnar Seidel

Über das Projekt

Die Gegenwart: Wie stellen Sie sich die Welt in 50 Jahren vor? Und in 100 Jahren? Wo und wie leben die Menschen der Zukunft? Wie bewegen Sie sich fort? An was arbeiten sie und woran empfinden sie Vergnügen? Welche Daten und Ereignisse werden wir im Jahre 2022 erzeugen, die in jener fernen Zukunft von (historischer) Bedeutung sind?

Die Zukunft: In einem Forschungslabor zerbrechen sich Forscher:innen den Kopf darüber, wie wir Menschen des frühen 21. Jahrhunderts wohl gedacht und empfunden haben. Warum wurden von uns bestimmte Entscheidungen getroffen und andere vermieden? Fieberhaft arbeiten sie daran, ihre Modelle und Simulationen mit den richtigen Daten zu füttern, um ihre Welt wieder in Balance zu bringen, denn auch in dieser Zukunft ist noch längst nicht alles gut.

In dem science-fiction-artigen Setting von „Humanotop“ werden die Zuschauer:innen zu Personen aus der Vergangenheit und stehen im Fokus der Forscher:innen. Denn um die Probleme von übermorgen zu lösen, müssen diese die Entscheidungen der Vergangenheit verstehen. Doch immer wieder verhalten sich die Menschen anders als simuliert – irrational, unlogisch hier, unvorhersehbar und überraschend ideenreich dort.

In szenischen Experimenten und Dialogen, interaktiven Spiel-Situationen und einem Audiowalk durch die Vergangenheit (oder Gegenwart?) entsteht ein Zukunftsbild, das die Zuschauer:innen neu auf ihre Stadt schauen lässt. Wer waren wir, wer sind wir, wer werden wir sein?